Deutscher Verlagspreis für zwei sova-Verlage

Anfang der Woche wurden 66 Verlage mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet. Wie letztes Jahr auch schon erhielt ein bedeutender Teil der prämierten Verlage (etwa 25%) den Preis zum zweiten Mal. Trotz dieser fragwürdigen Vergabepraxis waren immerhin zwei sova-Verlage unter den glücklichen Gewinnern der Subvention: w_orten&meer, der Verlag für verbindendes diskriminierungskritisches Handeln, und die Edition Orient, die ihre Schwerpunkte auf Übersetzungen aus arabischen Literaturen und auf Kinderbüchern hat.

Berliner Verlagspreis für Edition Orient

Die Edition Orient hat den „kleinen“ Berliner Verlagspreis gewonnen. Gemeinsam mit dem Querverlag belegte der seit 1980 existierende Verlag den zweiten Platz bei dem 2018 geschaffenen Preis. „Ein sympathischeres, notwendigeres Programm wie das der Edition Orient kann man sich in diesen Zeiten gar nicht vorstellen“, heißt es in der Laudatio von Heinrich von Berenberg. Besonders die „gegenseitige Durchdringung der sogenannten Fremdsprachen“ und das Engagement für die arabischen Literaturen lobte der Laudator.

Edition Orient für Berliner Verlagspreis nominiert

Sechs Verlage sind aufgrund ihres „herausragenden Programms und verlegerischen Engagements“ für den Berliner Verlagspreis 2020 nominiert worden, darunter auch die Edition Orient. Der seit 1980 existierende Verlag veröffentlicht belletristische Werke und Kinderbücher „orientalischer“ Autor*innen (wobei der Begriff ein riesiges Gebiet von Marokko bis Zentralasien umfasst). Am 8. November wird dann bekanntgegeben, welche Verlage die drei ersten Plätze belegen.