Unterdeutschland in der FAZ besprochen

Als „köstliche Überforderung“ bezeichnet Oliver Jungen den Roman Unterdeutschland in einer jüngst in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienenen Besprechung. Das Buch von Olaf Arndt handelt von einem verschwundenen Flugzeug, einer mysteriösen Wolke und den Abgründen des „tiefen Staates“. Selten, so urteilt Jungen, sei die „Klaviatur von Verschwörungsmythen“ so virtuos und witzig bedient worden. Erschienen ist das Buch im Mox und Maritz Verlag.

w_orten und meer im Börsenblatt

„Ist die Zeit reif für w_orten und meer, Lann Hornscheidt?“, fragte das Börsenblatt in der „Sonntagsfrage“. Angesichts der deutlich gestiegenen Nachfrage nach Informationen zum Thema „diskriminierungssensibles Handeln“ und somit auch nach den Büchern des Verlags w_orten und meer, kann die Antwort eigentlich nur „ja“ lauten. „Empowernd und inspirierend“ müsse ein Buch sein, wenn es den Sprung ins Programm des Non-Profit-Verlags schaffen soll. Bislang umfasst dieses 17 Titel, im Herbst kommen nun vier weitere dazu.

Der Gesunde Menschenversand im DLF

Sehr positiv ist im Deutschlandfunk der im Verlag Der Gesunde Menschenversand erschienene Thesaurus Rex besprochen worden. „16.000 kleine Relais, Schalter, die den Geist umlenken“, nennt der Rezensent die vom Luzerner Künstler René Gisler zusammengestellten Wörter, denen etwas fehlt. Oder die sonst irgendwie nicht ganz richtig sind und deshalb die Richtung des Denkens ändern können. Wer sich auf die 1000 Seiten einlässt, kann, so der Bayerische Rundfunk bereits im Juni, die Deutungshoheit an der Sprache zurückerobern.

Schmetterling-Titel in taz besprochen

Im Schmetterling Verlag erscheinen seit einiger Zeit Texte Johannes Agnolis, zuletzt die Aufsatzsammlung Staat und Kapital. Eine Rezension in der taz empfiehlt das Buch nun zur Lektüre, der Aufsatz Der Staat des Kapitals sei ein „Schlüsseltext materialistischer Staatstheorie“. Wem es „kapitalismuskritisch ums Ganze“ gehe, solle bei Agnoli nachlesen, welche Risiken und Nebenwirkungen der Marsch durch die Institutionen mit sich bringe.

Großes Medieninteresse an „Ballverlust“

Der im Papyrossa Verlag erschienene Titel Ballverlust stößt derzeit auf großes Medieninteresse. Nachdem kürzlich das „Magazin für Fußballkultur“ 11 Freunde und der Focus („ein glänzendes Buch“) über das Buch berichtet hatten, wurde es nun auf dem Newsportal watson.de vorgestellt – und ist seitdem auf Infoscreens in Bahnhöfen zu sehen. In seiner Streitschrift beschreibt Fußball-Fan Christian Bartlau die Kommerzialisierung des Fußball einschließlich der Folgen. Er erklärt, warum er sich seit einem Jahr keine Spiele des Profifußballs mehr ansieht, was er von der FIFA hält und wie er deutsche Fußballfunktionäre einschätzt.