Verlagspreis für drei sova-Verlage

„Verlegerisches Profil bedeutet auch, nicht nur den Mainstream zu bedienen, sondern auch Bücher für Allgegenwart, Gemeinnutz und Ewigkeit zu erschaffen.“ So steht es in der Ausschreibung der „Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“ für den Deutschen Verlagspreis 2020. Insofern ist es erfreulich, dass wieder drei sova-Verlage unter den Preisträgern sind: der Büchner Verlag, die Edition Tiamat und, bereits zum zweiten Mal, der Ventil Verlag. Darüber freuen auch wir uns. Denn immerhin zeigt sich darin, dass die sova eine Plattform für wichtige Bücher darstellt. Oder?

Alibri Kinderbuch auf Huckepack-Shortlist

Bilderbücher, die Kinder emotional stärken, werden vom Huckepack-Preis ausgezeichnet, der jedes Jahr vom Bremer Institut für Bilderbuchforschung und der Phantastischen Bibliothek Wetzlar verliehen wird. Dieses Jahr hat es mit Ente steckt fest von Zoubida Mouhssin und Pascale Moutte-Baur ein Titel aus dem Alibri Verlag auf die Shortlist geschafft. Wer den Preis letztlich gewinnt, wird im Mai bekannt gegeben.

Konkursbuch-Titel auf der Krimibestenliste

Jeden Monat stellen die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Deutschlandfunk Kultur eine Liste der besten Krimis zusammen. In der Dezemberausgabe hat es Die Putzhilfe von Regina Nössler, erschienen im Konkursbuch Verlag, auf Platz 5 geschafft. In der Woche zuvor hatte bereits der schweizerische Tagesanzeiger den Thriller zum Krimi der Woche gekürt. Der Rezensent verlieh dem Buch das Prädikat „ganz große Erzählkunst“, der Roman sei „immer spannend und irgendwie bedrohlich“.

Graswurzel-Titel „Buch des Jahres“ der Bibliothek der Freien

Jedes Jahr zeichnet die Bibliothek der Freien eine oder mehrere Neuerscheinungen als „Buch des Jahres“ aus. Diesmal geht die Würdigung an Herrschaftsfreie Institutionen von Rüdiger Haude und Thomas Wagner. Das Buch ist im Graswurzelrevolution Verlag erschienen und befasst sich aus einer kulturhistorischen Perspektive mit Möglichkeiten, Herrschaftsfreiheit und egalitäre Verhältnisse dauerhaft herzustellen.

Auszeichnungen für Metermorphosen-Spiel

Das bei Metermorphosen erschienene FlächenSuchSpiel Fuchs und Hase ist im Oktober gleich zweimal ausgezeichnet worden. Das Spiel erhielt den Graf Ludo für die „Schönste Kinderspielgrafik“ und beim von der Frankfurter Buchmesse ausgelobten Nonbook Award belegte es den zweiten Platz. Fuchs und Hase ist für Kinder ab drei Jahren. Die dicken Pappkarten enthalten ausgestanzte Flächen, die mit passenden Farben, Stoffen und Mustern „gefüllt“ werden müssen.

Drei sova-Verlage für Verlagspreis nominiert

15.000 Euro bringt eine Nominierung für den Deutschen Verlagspreis, der dieses Jahr erstmals vergeben wird. Gleich drei sova-Verlage durften sich diese Woche über die Anerkennung ihrer Arbeit durch die „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ freuen: Edition Faust, konkursbuch und der Ventil Verlag. Wer von den 66 nominierten Verlagen aufs „Treppchen“ kommt, entscheidet sich am 18. Oktober. Denn drei der Verlage werden mit dem „Vorzugspreis“ ausgezeichnet und dürfen auf 60.000 Euro hoffen.

Alibri-Titel auf der Hotlist-Shortlist

Als einziges „Erzählendes Sachbuch“ hat es Tot ohne Gott aus dem Alibri Verlag auf die Hotlist-Shortlist geschafft. Darin wirft der Philosoph Franz Josef Wetz einen Blick auf dem Umgang mit dem Tod in säkularen Zeiten. Die Hotlist honoriert „beispielhafte unabhängige verlegerische Leistungen“. Aus den 160 eingereichten Titeln wurde zunächst eine Vorauswahl von 30 getroffen, die Shortlist umfasst 10 Bücher. Die Preisverleihung findet am 16. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse statt.

Papyrossa-Titel für Fußball-Buch des Jahres nominiert

Der im Juni im Papyrossa Verlag erschienene Titel Ballverlust ist von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur für die Auszeichnung Fußball-Buch des Jahres nominiert worden. Darin wendet sich Autor Christian Bartlau gegen einen „marktkonformen“ Fußball. Vorgeschlagen wurde das Buch von Jury-Mitglied Marco Puschner von der Nürnberger Zeitung. Die Entscheidung, ob Ballverlust das Rennen macht, fällt Ende September.

Alibri-Titel auf der Hotlist

Seit einem Jahrzehnt zeichnet die Hotlist „beispielhafte unabhängige verlegerische Leistungen“ aus. Auf der jetzt veröffentlichten Liste der 30 dieses Jahr zur Wahl stehenden Bücher findet sich auch ein Titel aus dem Alibri Verlag: Tot ohne Gott von Franz Josef Wetz. Darin reflektiert der Philosoph die Facetten unserer Endlichkeit und die neuen kulturellen Formen des Abschieds. Auf der Hotlist-Webseite kann noch bis 20. August abgestimmt werden, welche Titel in die Runde der besten 10 Bücher kommen.